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Schulprojekt: "30 Jahre nach der Friedlichen Revolution"

Dienstag, 12. November 2019 bis Mittwoch, 13. November 2019

Der Landeszentrale für politische Bildung und dem Demokratieverein ist es in diesem Jahr ein besonderes Anliegen, den Blick auf die „Friedliche Revolution“ in der DDR zu richten, deren Höhepunkt am 9. Oktober sich dann zum 30. Mal jährt. Dabei ist es wichtig, die Voraussetzungen dieser besonderen Revolution mit zu betrachten, damit dem populären Irrtum gewehrt wird, die Freiheit der DDR-Bürger wäre vom Himmel gefallen oder ihnen von der damaligen Bundesregierung geschenkt worden. Neben den Friedensgebeten und den anschließenden Kerzendemonstrationen, in deren Folge das SED-Regime kapitulierte, wird ein ausführlicher Blick in die DDR-Geschichte beleuchten, wie es 1989 schließlich zu einer Revolution kam und warum sie friedlich und erfolgreich war. Relevante Geschehnisse in Ost- und Westeuropa werden dabei gebührend beachtet.

 

Charakteristisch ist bei unseren Projekten, dass in der Ergebnisphase die Frage nach der aktuellen Bedeutung von Revolutionen und ihrer Verbindung mit demokratischen Initiativen gestellt und gemeinsam mit den Jugendlichen nach Antworten gesucht wird.

 

Unser Referent ist in bewährter Weise Lothar Tautz, Erfurter Arbeiterkind, engagierter Pionier und FDJ´ler, späterer Jugendpfarrer und Organisator von Friedensgebeten und Demonstrationen im Herbst 1989 in Weißenfels, 1989-90 Moderator am dortigen Runden Tisch, anschließend leitender Mitarbeiter der letzten DDR-Regierung, der Bundesregierung und der Landesregierung von Sachsen-Anhalt.