Zwangsarbeit in Duisburg: DieZeitzeugin Inessa Mirchevskaya (Kiew)

Inessa Mirchevskaya 1945

1943, kurz vor der Befreiung Kiews, wurden tausende Einwohner zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert. Die damals
zehnjährige Inessa kam mit ihrer Mutter nach Duisburg in eines der zahlreichen Lager für Ostarbeiter. 1944 waren rund
13.000 Männer, Frauen und Kinder in den Duisburger Lagern. Sie litten unter Schwerarbeit, Hunger und ständiger Angst. Nach
dem Krieg und Stationen auf dem Lande kehrten Mutter und Tochter in die Sowjetunion nach Kiew zurück. Schon als Schülerin
hat Inessa ihre Erinnerungen aufgeschrieben und später daraus ein Buch verfasst. Heute ist Frau Mirchevskaya in Kiew in der
Erinnerungsarbeit eines Opferverbandes tätig.

Besuch Inessa Mirchevskaya in Duisburg (23.-26.9.2012)

Programm:

23. September 2012
Anreise

24. September 2012
Empfang Stadt Duisburg
Möglichkeit zum Pressegespräch
Gespräch mit interessierten Jugendlichen / jungernErwachsenen

25. September 2012 
Gesamtschule Meiderich
Gang zum Denkmal
Veranstaltung im Internationales Zentrum (siehe unter Veranstaltungen)

26. September 2012 
Abreise

Mit freundlicher Unterstützung des Programms "Begegnungen mit Zeitzeugen" der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft