Zeitzeugentreffen sich im Heimathaus Hovesaat

Mittwoch, 17. Oktober 2018

, 15:00 Uhr

Heimathaus Hovesaat e. V., Willibrordstrasse 21, 48429 Rheine

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises "Erinnern und Gedenken" der Stadt Rheine: Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Dr. Lothar Kurz, Ortsverband Die Linke, Duo ReciTour, Städtepartnerschaftsverein Rheine, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., LWL Münster – Prof. Dr. Markus Köster, Hermann Gottlieb, Gleichstellungsbeauftagte der Stadt Rheine, „Metropoli“ –Heinz Schulte, Euregio Gesamtschule, Jugendamt Stadt Rheine, Jugend- und Familiendienst e. V., André Schaper, Jacob-Meyersohn-Wohnverbund, Heimatverein Rheine, VHS und Musikschule der Stadt Rheine, Josef-Pieper-Schule, Klezmer Musikgruppe „Yankele“ und Christoph Könning, Eheleute Günter und Magda Achterkamp mit den Partnern und Förderern: LWL Münster, LVR Düsseldorf, WWU Münster, Bezirksregierung Münster, Kreis Steinfurt, Bistum Münster, Villa ten Hompel Münster, Förderverein Villa ten Hompel Münster e. V., Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. Berlin/Münster, Förderverein Alter Friedhof Salzbergener Str., Rheine e. V., Kath. Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer Rheine

Wie es ist, wenn Zeitzeugen im 73. Jahr nach Kriegsende aus ihrer Jugendzeit berichten, erfährt das Metropoli-Team, während es sich mit Personen unserer Stadt unterhält. Mit Einverständnis der Zeitzeugen werden Unterhaltungen dieser Art für einen zurzeit entstehenden Dokumentarfilm zur Rheiner Stadtgeschichte bei laufenden Filmkameras aufgenommen. Wir erfahren von den glücklichen Jahren der älteren Generation, wenn da nicht der Krieg gewesen wäre, der sie, verbunden mit tiefem Schmerz, ihr Leben lang begleitet. Dass jeder Krieg nur Opfer und Verlierer hat, davon berichtet das Geschwisterpaar Maria Wehkamp und Helene Remme in einem 30-Minuten-Filmbeitrag, der am 17. Oktober während der Veranstaltung im Heimathaus Hovesaat zu sehen sein wird.

Wir möchten im Rahmen dieser Veranstaltung den Zeitzeugen für den Wiederaufbau und für die Friedenszeit nach 1945 danken. Teilnehmen werden auch Schüler der Euregio Gesamtschule Rheine, als Kooperationspartner des Metropoli und des Arbeitskreises "Gedenken und Erinnern".

Im September 2017 besuchten Maria Wehkamp und Helene Remme im Alter von 89 und 86 Jahren das Grab ihres am 06.03.1945 gefallenen Bruders Bernhard auf dem Friedhof in Bonn. "Meine Söhne werden nicht für Hitler in den Krieg ziehen" hatte ihr Vater damals gesagt. Das Schicksal wollte es anders. Bernhard wurde nur 17 Jahre alt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des Arbeitskreises "Gedenken und Erinnern" im Herbst und Winter 2018/2019 finden Sie Initiates file downloadhier