Buchvorstellung: Versteckt unter der Erde. Die Überlebensgeschichte der Familie Kasten

Dienstag, 23. Januar 2018

, 13.45 bis 15.15 Uhr

Luisenstraße 11, 80333 München Aula des Städtischen Beruflichen Schulzentrums Thomas Wimmer

Eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Kooperation mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., RAG München und dem Städtischen Beruflichen Schulzentrum Thomas Wimmer

Das Buch schildert die unfassbare Geschichte einer jüdischen Familie, die von 1942 bis 1944 in einer eigenhändig gegrabenen Höhle in den ukrainischen Wäldern die NS-Verfolgung überlebte. Die israelische Autorin Dina Dor-Kasten hat die Geschichte nach Erzählungen ihrer Mutter Lina-Liba Kasten aufgeschrieben. Sie selbst war damals ein Kleinkind. Als die SS im Ghetto Rohatyn Dinas jüngere Schwester Munja ermordet hatte, flohen die Eltern mit Dina und ihrem älteren Bruder Schmulik in die Wälder. Im Erdloch starb der kleine Bruder Munjale eine Stunde nach seiner Geburt, die dort 1944 geborene Schwester Tonia überlebte. Tonia wohnt seit vielen Jahren in München. Nach der Befreiung emigrierte auf Umwegen nach Israel.

Begrüßung: Clemens Abert, Lehrer an der Berufsschule für Farbe und Gestaltung, die Teil des Beruflichen Schulzentrums Thomas Wimmer ist

Einführung: Ilse Ruth Snopkowski, Herausgeberin und Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V.

Vortrag: Der Holocaust in der Ukraine, Ilse Macek (Sprecherin der RAG München von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.)

Lesung aus dem Buch „Unter der Erde. Die Überlebensgeschichte der Familie Kasten“: Julia Cortis (Bayerischer Rundfunk)

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