Eine Verbindung von historischer Erinnerungsarbeit und konkretem Einsatz für die Demokratie – dies war die Absicht der Gründungsmitglieder von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., die sich 1993 vor dem Hintergrund rassistischer und fremdenfeindlicher Ausschreitungen zusammenfanden. Entstanden ist eine überparteiliche, bundesweit tätige Vereinigung. Über 2.000 Mitglieder setzen sich in 26 Regionalen Arbeitsgruppen dafür ein, die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen und das Unrecht der SED-Diktatur wach zu halten. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements und politischer Teilhabe sowie die Auseinandersetzung mit politischem Extremismus. Gründungsvorsitzender war Dr. Hans-Jochen Vogel. Ihm folgte 2000 Dr. h.c. Hans Koschnick nach, der das Amt bis 2003 ausübte. Der derzeitige Vorsitzende ist Dr. h.c. Joachim Gauck.
Mit jährlich über 200 Veranstaltungen und Projekten wirkt die Vereinigung im Bereich der politischen Bildung: vor Ort, in den Regionen und auch überregional. Das Spektrum der Veranstaltungsformen ist dabei groß. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Zeitzeugengesprächen, Filmvorführungen, Ausstellungen, Konzerten, Gedenkstättenfahrten oder Schülerprojekten wird eingeladen, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachzudenken.
Jahresbericht 2011
Jahresbericht 2010 (pdf, 611 kb)
Jahresbericht 2009 (pdf, 938 kb)
Jahresbericht 2008 (pdf, 6.776 kb)
Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. ist nach den Richtlinien des Bundesministeriums des Innern als gesellschaftlicher Bildungsträger anerkannt und kann deshalb auf Antrag Projektförderungen der
Bundeszentrale für politische Bildung für Tagungen und Seminare der politischen Erwachsenenbildung erhalten.
