Verein

Eine Verbindung von historischer Erinnerungsarbeit und konkretem Einsatz für die Demokratie – dies war die Absicht der Gründungsmitglieder von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., die sich 1993 vor dem Hintergrund rassistischer und fremdenfeindlicher Ausschreitungen zusammenfanden. Entstanden ist eine überparteiliche, bundesweit tätige Vereinigung. Über 2.000 Mitglieder setzen sich in 30 Regionalen Arbeitsgruppen und Sektionen dafür ein, die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen und das Unrecht der SED-Diktatur wach zu halten. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements und politischer Teilhabe sowie die Auseinandersetzung mit politischem Extremismus. Von 2003 bis zu seiner Wahl zum Bundespräsidenten am 12. März 2012 amtierte Dr. h.c. Joachim Gauck als Vorsitzender. Als sein Nachfolger wurde am 12. Juni 2012 der ehemalige Bundesminister und Leipziger Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee zum Vorsitzenden von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. gewählt.

Mit jährlich über 200 Veranstaltungen und Projekten wirkt die Vereinigung im Bereich der politischen Bildung: vor Ort, in den Regionen und auch überregional. Das Spektrum der Veranstaltungsformen ist dabei groß. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Zeitzeugengesprächen, Filmvorführungen, Ausstellungen, Konzerten, Gedenkstättenfahrten oder Schülerprojekten wird eingeladen, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachzudenken.

Bildungsträger

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. ist nach den Richtlinien des Bundesministeriums des Innern als gesellschaftlicher Bildungsträger anerkannt und kann deshalb auf Antrag Projektförderungen der Bundeszentrale für politische Bildung für Tagungen und Seminare der politischen Erwachsenenbildung erhalten.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Auf Initiative von Transparency Deutschland e. V. haben zahlreiche  Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte. Dazu zählen unter anderem die Satzung, die Namen der wesentlichen Entscheidungsträger sowie Angaben über Mittelherkunft, Mittelverwendung und Personalstruktur.

Unsere Projekte