
Die Erinnerung und Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in der DDR ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Die Unrechts- und Verfolgungspolitik der kommunistischen Diktatur, die Verhinderung demokratischer Willensbildung, die Marginalisierung individueller Freiheit, die Unterdrückung weiter Teile der Bevölkerung mit Hilfe eines riesigen Überwachungsapparates sowie die Teilung Deutschlands haben jahrzehntelang das Bewusstsein und Verhalten der Bevölkerung in der DDR, aber auch in der Bundesrepublik geprägt. Daher sieht die Vereinigung die Erinnerung und Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur als eine gesamtdeutsche Angelegenheit.
Neben dem Erinnern an die Opfer der kommunistischen Diktatur ist es Ziel der Vereinigung, in Seminaren für Schüler, Lehrer und Multiplikatoren, in öffentlichen Lesungen, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen sowohl über das totalitäre System als auch über Widerstand und Zivilcourage in der DDR aufzuklären und zu informieren.
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Geschichtsforum 1989 | 2009
Anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution 1989 richteten die Bundeszentrale für politische Bildung, die Kulturstiftung des Bundes und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München - Berlin, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. das viertägige Festival Geschichtsforum 1989 | 2009 aus.
Praktische Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft
In einem Handbuch, das derzeit für die Bundeszentrale für politische Bildung erstellt wird, wird u.a. die Abwanderung aus der DDR und die friedliche Revolution von 1989 thematisiert.
DDR-Museum Pforzheim
Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. setzt sich dafür ein, dem DDR-Museum Pforzheim, das durch seine Lage in den alten Bundesländern einzigartig ist, eine langfristige Perspektive zu geben.
