Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße

Montag, 27. Februar 2017

Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu der Gedenkveranstaltung am Montag, 27. Februar 2017, ein.

Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen, vorwiegend Frauen, erfuhren, wo sie sich befanden, harrten sie tagelang vor dem Gebäude aus – bis zu deren Freilassung.

Programm

 

16 Uhr

 

Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte

El Male Rachamin: in: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin

Kaddisch: Rabbiner Jonah Sievers, Jüdische Gemeinde zu Berlin

Anschließend Schweigemarsch zur Rosenstraße

 

16.25 Uhr

 

Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte

Gedenkode: Kantorin Esther Hirsch, Kantorin der Synagoge Sukkat Schalom

Begrüßung: Uwe Neumärker, Vorsitzender der Ständigen Konferenz 2017 und Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Ansprachen: Stephan von Dassel, Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte und Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin ? Centrum Judaicum

Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch, Kantorin der Synagoge Sukkat Schalom

Merkwort: Dr. Mario Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin

17.00 Uhr

Zeitzeugengespräch mit Nele Hertling und Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Tiergarten im Instituto Cervantes, Rosenstraße 18, Berlin-Mitte

Im Instituto Cervantes stehen warme Getränke bereit.

Kontakt

Sarah Breithoff

staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de