Politikverdrossenheit und der Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung sind wichtige Schlagworte der gegenwärtigen politischen Debatte. Sie weisen darauf hin, dass die Distanz zwischen der etablierten Politik auf der einen Seite und vielen Menschen in diesem Lande auf der anderen zunimmt. Doch wie könnten Lösungsmöglichkeiten aussehen, die zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der parlamentarischen Demokratie beitragen? Dabei besteht nicht nur für Politiker eine erhöhte Verantwortung. Es ist auch danach zu fragen, wie der einzelne Bürger mit seinen Individualinteressen und die Medien sich für die res publica einbringen können, so dass das zu gestaltende Gemeinsame nicht aus den Augen verloren wird. Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. lädt dazu ein, über Fragen der Politikgestaltung und Bürgerbeteiligung nachzudenken.
Ein Forum dafür bietet die
Mitgliederzeitschrift
Beiträge
Bernd Faulenbach: Politikverdrossenheit und Bürgerbeteiligung
Renate Schmidt: Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus
Ekin Deligöz: Demokratische Teilhabe ausbauen
Max Stadler: "Demokratie ist die Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk" (Abraham Lincoln)
Cornelia Schmalz-Jacobsen: Primaries
Hans-Peter Strenge: Das Hamburger Wahlrecht. Chaos oder mehr Demokratie für die Wähler?
Wolfgang Bosbach: Von der wachsenden Distanz zwischen Regierten und Regierenden
Wolfgang Lüder: Schädliche Wahrheit
Christoph Giesa: Demokratische Teilhabe 2.0
Erik Bettermann: Der Nahe Osten, die Medien und die Demokratie
Dieter Althaus: Mehr Bürgerbeteiligung. Ein Plädoyer für einen neuen Weg
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