Initiativen

Preis „Gegen Vergessen - Für Demokratie“

Der Preis „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ würdigt und fördert Engagement, das den in der Satzung der Vereinigung genannten Zielen in herausragender Weise entspricht, das geeignete Formen der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und/oder dem Rechtsextremismus entwickelt und das die Werte der Demokratie deutlich werden lässt. Besonderes Augenmerk wird auf Eigeninitiative, bürgerschaftlichen Einsatz und Impulse für weiterwirkendes Engagement gelegt.  Auf dem Hintergrund der deutschen Vergangenheit und in einem zusammenwachsenden Europa ist dabei die Bedeutung internationaler Projekte zu berücksichtigen.

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Waltraud-Netzer-Jugendpreis

Der Preis würdigt Jugendprojekte, die sich aktiv mit der Vergangenheit auseinandersetzen und/oder die Entwicklung einer lebendigen Demokratie befördern. Besonderes Augenmerk wird auf Eigeninitiative, bürgerschaftlichen Einsatz und Impulse für weiter wirkendes Engagement gelegt. Ausgezeichnet werden sowohl Projekte von Jugendlichen als auch Projekte, die sich ausdrücklich an Jugendliche richten.

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"Euthanasie"-Geschädigte und Zwangssterilisierte

Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ (bekannt als Erbgesundheitsgesetz), das am 14. Juli 1933 erlassen wurde, war das erste Rassegesetz der Nationalsozialisten. Auf seiner Grundlage wurden bis 1945 etwa 400.000 Menschen, die an einer körperlichen oder geistigen Krankheit litten oder nur im Verdacht einer solchen standen, zwangsweise sterilisiert. In den „Euthanasie“-Gasmordanstalten und anderen Heil- und Pflegeanstalten wurden etwa 300.000 Menschen durch Gas, Medikamente oder gezieltem Verhungernlassen ermordet. Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. setzt sich für diese in der öffentlichen Debatte nicht ausreichend gewürdigten Opfer des Nationalsozialismus ein.

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"Kriegsverrat"

Seit September 2007 setzte sich Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. vehement für die Rehabilitierung der im Nationalsozialismus als sogenannte Kriegsverräter verurteilten, hingerichteten Opfer der Wehrmachtsjustiz ein. Im September 2009 konnte dieses Ziel endlich erreicht werden: Der Bundestag hat am 8. September 2009 in der letzten Sitzung des Bundestags vor der Wahl am 27. September mit den Stimmen aller Fraktionen die Urteile der NS-Militärjustiz gegen sogenannte Kriegsverräter aufgehoben.

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Opfer des deutschen Vernichtungskriegs im Osten

Mit zahlreichen Veranstaltungen wurde 2011 an den 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion erinnert. Der Vernichtungskrieg im Osten, der bereits 1939 in Polen begonnen hatte, dauerte bis zur Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst. Millionen Menschen in Polen, der Sowjetunion und in Südosteuropa wurden verschleppt und beraubt, kamen gewaltsam zu Tode. Juden, Sinti, Roma und Slawen wurden Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und systematischer Vernichtung. Damit die Erinnerung an diese Opfer stärker als bisher in das öffentliche Bewusstsein gerät, wollen wir bis 2015 in Berlin und in anderen Bundesländern durch verschiedene Aktivitäten auf diese Menschheitsverbrechen aufmerksam machen.

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Zukunft des DDR-Museums Pforzheim

Tief im Südwesten unserer Republik gibt es ein auf Privatinitiative entstandenes und betriebenes Museum, das sich mit dem in der DDR verübten Unrecht beschäftigt: das DDR-Museum Pforzheim. Das DDR-Museum ist eine Privat-sammlung, deren Exponate sich überwiegend im Besitz von Klaus Knabe befinden. Der Museumsbetrieb wird über den Trägerverein „Gegen das Vergessen“ organisiert. Es gibt keine institutionelle Förderung, wohl aber Unterstützung auf Projektbasis.

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Bürger in politischer Verantwortung

Politikverdrossenheit und der Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung sind wichtige Schlagworte der gegenwärtigen politischen Debatte. Sie weisen darauf hin, dass die Distanz zwischen der etablierten Politik auf der einen Seite und vielen Menschen in diesem Lande auf der anderen zunimmt. Doch wie könnten Lösungsmöglichkeiten aussehen, die zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der parlamentarischen Demokratie beitragen? Dabei besteht nicht nur für Politiker eine erhöhte Verantwortung. Es ist auch danach zu fragen, wie der einzelne Bürger mit seinen Individualinteressen und die Medien sich für die res publica einbringen können, so dass das zu gestaltende Gemeinsame nicht aus den Augen verloren wird. Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. lädt dazu ein, über Fragen der Politikgestaltung und Bürgerbeteiligung nachzudenken.

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Demokratiefeindliche Phänomene

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. tritt Einstellungen entgegen, die die Gleichwertigkeit und Unversehrtheit von einzelnen Gruppen in der Gesellschaft in Frage stellt.

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