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Online-Beratung gegen Rechtsextremismus
Dr. Theo Zwanziger erhält den Preis "Gegen Vergessen - Für Demokratie" 2008
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Dr. Theo Zwanziger, Copyright: DFB
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Für sein überzeugendes Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rechtsextremismus und die begonnene Auseinandersetzung mit der Geschichte seines Verbandes im Nationalsozialismus zeichnet Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes, Dr. Theo Zwanziger, mit dem Preis "Gegen Vergessen - Für Demokratie" aus.
"Theo Zwanziger setzt deutlich wahrnehmbare Zeichen für Toleranz, für Integration und für die Verantwortung des Sports in unserer Gesellschaft. Er lässt seinen klaren Worten ebenso klare Taten folgen, und zwar nicht nur im Bereich des Profifußballs, sondern auch bis hinunter in die untersten Ligen und den Breitensport." , so Joachim Gauck, Vorsitzender der bundesweiten Vereinigung Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V., zur Entscheidung der Jury. Er sei sich "weder zu fein, regelmäßig den Kontakt zur Fan-Szene zu suchen, noch scheue er sich, zu bisherigen Tabuthemen Stellung zu beziehen". Zwanziger hatte auch als erster Präsident des DFB eine unabhängige Studie zur Rolle des Verbands im Nationalsozialismus in Auftrag gegeben und in Erinnerung an den gleichnamigen jüdischen Nationalspieler den Julius-Hirsch-Preis mitbegründet.
Theo Zwanziger habe sich nachdrücklich dafür eingesetzt, dass der Verband und viele prominente Fußballer sich klar gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus äußern. Mit den von ihm initiierten Projekten und auch im Kontakt mit der Fan-Szene habe der Präsident des größten Sportverbands der Welt die gesellschaftliche Verantwortung des DFB in besonderer Weise wahrgenommen, so die Jury weiter.
Die Preisverleihung findet am 25.11.2008 in Berlin statt. Die Laudatio auf den Preisträger hält der Intendant des ZDF Markus Schächter.
Mit der Auszeichnung würdigt die von Hans-Jochen Vogel 1993 gegründete Vereinigung, die über 2.000 Mitglieder hat und Träger der "Online-Beratung-gegen-Rechtsextremismus.de" ist, besonderes Engagement bei der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit oder dem Rechtsextremismus. Der mit € 7.500 dotierte Preis wird jährlich vergeben. Erster Preisträger war im Jahr 2005 der frühere Bundespräsident Johannes Rau. Im Jahr 2006 wurde die Musikgruppe "Die Prinzen" ausgezeichnet, im Jahr 2007 das Maximilian-Kolbe-Werk.
Ansprechpartner: Dr. Andreas Eberhardt, 0170 2468 579
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